„Immer diese Anglizismen!“, wird sich der ein oder andere denken. Muss das sein? JA! Denn manchmal lässt sich mit einem Wortmix einfach genau das Gefühl ausdrücken, das in einem steckt.

Kennst du den großartigen Film „Into the wild“? Diese drei Worte drücken ein Lebensgefühl aus, dass ich tief in mir habe. Eine Faszination von Weite, Wildnis, Fernab von Zivilisation. Natur erleben, Wind und Wetter spüren. Spüren, dass man lebt!

Und spätestens, seit ich auf den Spuren des  Christopher McCandless die Stampede-Road entlang gefahren bin, bis wir im aufgeweichten Permafrost nicht mehr weiterkamen, um uns dann zu Fuss weiter zuschlagen, durch Bärengebiet und Sumpflandschaften, hat sich dieses große Gefühl tief eingegraben.

Diese Form von Wildnis, wie man sie in den Weiten des nordamerikanischen Kontinents erleben kann, gibt es bei uns so schon lange nicht mehr. Aber trotzdem kommt man diesem Gefühl nahe, wenn man sich in unsere heimischen Wälder schlägt. Manchmal sind es nur Kleinode, die aufgrund der Topografie noch Wald geblieben sind, statt nur wachsende Festmeter und Forst. Aber genau dort ist man erstaunt, wieviel „Urwald“ dann doch noch zu finden ist.

„Into the Wald“ drückt den Wunsch aus, für eine Weile raus aus der Zivilisation zu kommen, das Leben zu spüren, zu sehen, zu erleben, dass es außerhalb unseres Alltags etwas gibt, das wir in ihm gar nicht mehr wahrnehmen. Diese faszinierenden Mitgeschöpfe auf diesem Planeten, die alle ihren stillen Beschäftigungen nachgehen, wie es so schön in dem Buch „Wind in den Weiden“ beschrieben wird. Und es stimmt, das tun sie tatsächlich, mehr als man erst einmal denkt.

Hast du sie dabei schon mal beobachtet? Hat ein freilebendes Tier schon mal Kontakt zu dir aufgenommen, dich angesehen mit seinen Augen, so dass du das Gefühl hattest, es sieht dir direkt in die Augen?

Alles Spinnereien? Wenn du so denkst, hast du es noch nicht erlebt!

Trau dich!

Und komm mit „into the wild Wald“!

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